Success stories of real world GNUmed users

General Practice and Acupuncture.

My name is Rogerio Luz Coelho and I am a General Physician Specialized in Acupuncture in Brazil.

My experience with GNUmed started in 2008 when I shopped around for a EMR for starting my private practice of Genereal Medicine / Acupuncture.

I was looking for sometihing with a scalable capability and wich would present easy SOAP dealing and a good "Problem List" of the patient.

There were a few options out there, but since I was starting my "Open Software" endeavour I got lured to GNUmed after I saw the speed in wich it was being actively developed, besides it was listed as the main EMR for Debian, and that is saying a lot.

I truly love GNUmed, and it made my life very easy, the Backup scripts are working fine, the restoring of a back up is flawless and quick, and every aspect of the project is under heavy development to make it even better. The PostgreSQL server is renouned for it´s safety and works like a charm.

The thing that REALLY puts apart GNUmed from the software I have seen so far is it´s hability to be used by a one-man practice like myself, and the capability to be run as a ambulatory with multiple doctors / therapists, nurses and receptionists. It´s power is trully awesome smile

My advise to all that look for a easy to use, nice looking and constantly improving EMR is: give GNUmed a try, fuss about it somewhat, join the mailing list , and in no time you will get it to work exactly as you have wished. Two thumbs up for GNUmed and FOSS

Rogerio Luz Coelho, MD, Specialist in Medical Acupuncture.

Allgemeinmedizinpraxis Dr. Hilbert - digitales Befundarchiv

Zusammenfassung: Nutzung von GNUmed zur Digitalisierung alter Papierbefunde mit dem Ziel zerfallende dicke Akten zu reduzieren und Befunde für ärztliche Gutachten schneller zu finden.

30 Jahre Allgemeinmedizin in Deutschland. Da ist in der Praxis Dr. Hilbert schon eine Menge Papier in die Akten gewandert. 1990 wurden dann alle Papierakten gegen neue Aktentaschen getauscht aber 16 Jahre später fällt wieder alles auseinander. Da musste einer Lösung her. Angefangen hat der Allgemeinmediziner mit einem Prozess aus 'Einscannen' , Texterkennung mit OCR-Software und Übertragung des halbwegs lesbaren Ergebnisses in die Textverarbeitung von Turbomed DOS.

Die Söhne wurden involviert und so wurde eine JAVA-basierte Lösung geschaffen, die noch unter Windows 95 und einem frühen GNU/Linux die Scans als Dateien auf dem Server speicherte. Wiederfinden wurde zum Problem. Also musste eine neue flexible Lösung her. Geschaffen wurde ein Programm in der Programmiersprache 'python' und mit einer modernen Datenbank 'postgresql' unter GNU/Linux. Die Oberfläche war nicht schön aber effizient. Immerhin knapp 1000 Patienten wurden so in das neue System gespeichert. Und dank Anbindung an Turbomed DOS konnte eine gangbare Lösung bereitgestellt werden, die viele Jahre stabil lief.

Aber das System alterte (5 Jahre), GNUmed wurde in der Zwischenzeit nutzbar und Turbomed DOS war nicht mehr nutzbar. Als Übergangslösung wurde das GNUmed/Archiv and Turbomed Windows angebunden. Doch die Zeit für eine starke Anbindung an GNUmed selbst kam. GNUmed, inzwischen in der Version 0.2.3 erschienen, konnte nun selbst vollständig Patienten verwalten und Befunde digitalisieren. Die Dreiteilung der Befunddigitalisierung wurde auf einen Schritt reduziert und in GNUmed integriert.

Anfang 2007 wurde der Wechsel eingeleitet. Die Daten aus der alten Datenbank konnten Dank offener, dokumentierter Datenbank in die neue GNUmed-Datenbank konvertiert werden und auf den Client-PCs die aktuelle GNUmed-Version installiert werden. Aber auch die GNUmed-Interaktion sollte vorangehen. Die freiwilligen GNUmed-Programmier ersannen eine enge Integration und eine nahtlose Anbindung an Turbomed Windows.

Der Arbeitsablauf hat sich für den Allgemeinmediziner zum Guten verbessert. Unterschieden wird jetzt nach einer Digitalisierung alter Akten und einer Erfassung neuer vom Patienten mitgebrachter Befunde.

Im Falle neuer Befunde wird der Patient in Turbomed zur Leistungseingabe aufgerufen und von dort aus direkt in GNUmed aktiviert. Optional kann dabei aus Turbomed direkt in das GNUmed Befundarchiv gesprungen werden und ein neuer Befund erfasst und zugeordnet werden. Der Allgemeinmediziner Dr. Hilbert hat aber schon bei der Entwicklung der Befunderfssung auf eine Generierung von Mehrwert gesetzt. So erfasst er nicht nur das Dokument selbst sondern auch einen Satz Metadaten für die zukünftige Arbeitserleichterung. Dazu gehört neben dem Befundtyp ein Kurz- und Langkommentar sowie das Befunderstellungsdatum. Erfasste Befunde stehen sofort zur weiteren Verwendung zur Verfügung.

Auch die weitere Arbeit mit den Befunden hat sich geändert. In Zeiten der Papierakte hat kaum jemand alte Befunde angeschaut, In den Anfängen der digitalen Akte nur sporadisch. Die Trendwende kam mit der Erfassung der Metadaten. Nun war es plötzlich möglich, nach Befundtypen (Arztbrief Reha, Labor, Röntgen), Datum und Episoden einer Krankheit zu sortieren und so alte Befunde zeitnah wiederzufinden. Ausgezahlt hat sich das vor allem bei der Bearbeitung von Gutachten.

Ein weiterer Vorteil wurde schnell klar. Hausärzte sind für die Patienten und mitbehandelnden Kollegen allzu oft die Anlaufstelle bei Fragen zur Anamnese. Da wird schonmal der Arzbrief eines Krankenhausaufenthaltes vor 5 Jahren abgefordert. Seit dem Einsatz von GNUmed kein Problem mehr. Die erfassten Befunde können exportiert und an die Kollegen weitergegeben werden.

Zusammenfassend hat sich der Aufwand für den Allgemeinmediziner auch wenige Jahre vor dem Ruhestand gelohnt. Und Dank dem Einsatz moderner GNU/Linux-Technologie kann die Datenbank auf Jahre mitwachsen. Sogar für den Fall, dass sich Dr. Hilbert einmal gegen GNUmed entscheidet, hat er wegen des offenen System jede Möglichkeit die erfassten Daten mitzunehmen und braucht dafür nicht einmal die Duldung des GNUmed-Herstellers.

Physiotherapie Leibner

Als die junge Physiotherapeutin den Entschluss fasste sich selbständig zu machen, hatte sie andere Sorgen als sich um eine Software zu kümmern. Die Anforderungen waren schnell formuliert. Das System sollt sehr stabil und wartungsarm sein, sich möglichst optimal am Ablauf der Praxis orientieren, auf vohandener Hardware laufen und im Idealfall nicht die Welt kosten.

Von GNU/Linux hatte die Physiotherapeutin schon gehört. Nicht nur aus dem Internet sondern vom eigenen PC. Ein Notebook mit Debian GNU/Linux brachte seit geraumer Zeit alles mit was so zum arbeiten und spielen gebraucht wurde. GIMP für die Grafikbearbeitung, LIbreOffice für die Textverarbeitung

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Was lag also näher als sich nach einer Praxissoftware umzusehen? Die Anforderungen waren moderat. GNUmed, eigentlich für Arztpraxen entwickelt kam in Betracht. Die Installation war wegen vorhandener Debian-Pakete nicht schwer und auch sonst erfüllt das Programm die gewünschten Anforderungen. Letztlich wurde es in Betrieb genommen und damit gearbeitet. Schnell machte sich der frühe Entwicklungsstand von GNUmed bemerkbar. Es traten Programmfehler auf. Anders als erwartet war aber die Behebung unkompliziert. Eine unkomplizierte Zusammenarbeit mit den Entwicklern lies die offensichtlichen Fehler schnell verschwinden.

Ein anderes Thema war die Nutzbarkeit des Programms an sich. So konnten neue Patienten rasch erfasst werden. Frau Leibner legte aber auch grossen Wert auf die Dokumentation der Therapie. Ohne grosse Mühe gewöhnte sie sich an die Eingabe der Patientenbesuche nach dem SOAP-Schema. Dabei werden Daten strukturiert, getrennt nach subjektiven Eindrücken, objektiven Beurteilungen, einer Beurteilung und einem Therapieplan erfasst. Diese Trennung stellte bald keinen Fremdkörper mehr dar und ermöglichte eine übersichtliche Darstellung der Patientenkontakte. Positiv auswirken sollte sich das zusätzlich bei einer späteren Wiedervorstellung wegen gleicher oder neuer Beschwerden.

Neben der Dokumentation wurde auch ein Erfassung der Physiotherapie-Rezepte implementiert. Als durchaus verwendbar erwies sich das Dokumentenarchiv in GNUmed. Die Rezepte werden gescannt und stehen für eine spätere Begutachtung jederzeit zur Verfügung.

Das System läuft stabil und ist dank Datensicherung der zugrunde liegenden Datenbank gegen grössere Störungen geschützt. Einige kleinere Softwareupdates hat die Hardware mit dem installierenten Debian-Linux schon klaglos mitgemacht.

Für die Zukunft wünscht sich Frau Leibner ...

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass GNUmed trotz des frühen Entwicklungsstadiums seine Funktion in der Physiotherapiepraxis Leibner gut erfüllen kann und somit einen kleinen Beitrag zum Erfolg der Praxis beitragen wird.


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Topic revision: 23 Jan 2014, KarstenHilbert
 
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